Man konnte sich mal am Bahnsteig die Zugverbindung ausdrucken lassen. Das gibt es heute nicht mehr. Die Auswahl ob man eine Intercity Karte braucht oder nicht entfaellt dadurch auch.
Auf Bahngleis 7 soll es losgehen sagt die Handy App und zwar nach Duesseldorf. Der Zug steht am Gleis und die Fahrtenanzeige aussen am Zug nennt eine Reihe von Zielen darunter Duesseldorf. Nun sitze ich im Zug Café und warte bis die Kueche alles verstaut hat. Da faehrt der Zug auch schon los. Zu frueh denke ich. Zu spaet denkt der Zug. Er geht nach Muenchen, erster Ausstieg Aschaffenburg. Die Zugroute ausgedruckt im Zug gibt es auch nicht mehr. Im Zug Café gibt es keine elektronische Zuginformation.
Das ist die moderne Welt : in meinem SAP Finanzberichte wuerde ich das unter Profit durch Verbloedungsersparnis auffuehren.
Dass Frau Künast nun virtuel aufgeschalten ist, nuetzt hier leider auch nichts.
Nun darf auch Christian Klein SAP mal aufgeschalten sein.
Die wichtigsten Reisedaten mit dem Kugelschreiber auf die Hand zu schreiben, erweisst sich als hilfreich, wie ich mir das mal von einem asiatischen Teenager abgeguckt habe.
Nun huepfe ich schnell von einem ICE zum anderen, der losfahrende ICE zwickt mich am Hintern denn die Tueren schliessen schon.
Im Zug, nun wirklich nach Duesseldorf, ist es wohl mittlerweile “guter Anstand” die wenigen verfuegbaren Sitze mit Gepaeck zu belegen damit die Team meetings vom Zug aus auch ungestoert durchgefuehrt werden koennen. Da geht sie hin die Datensicherheit, Namen und Sachverhalten werden in aller Oeffentlichkeit diskutiert. Die Welt steht auf dem Kopf.
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